Die Revolution im Einzelhandel: Emotional Shopping in 3D


3D Model einer Apotheke - AbsolutText & Media

Wohin der Trend beim Shopping gehen wird, ist klar: Die 3D-Technologie wird unser Einkaufsverhalten nachhaltig verändern – online wie offline. Die Wende wird nicht plötzlich über uns hereinbrechen. Es ist vielmehr ein schleichender Prozess. Für den Einzelhandel heißt das, alte Wege zu verlassen und neue zuzulassen.


Die Gesamtentwicklung der 3D-Technologie wird viel größere Auswirkungen haben, als wir uns das jetzt noch vorstellen können. Unklar ist, wie schnell die Digitalisierung hierzulande voranschreitet. Letztendlich wird das Tempo wahrscheinlich den ein oder anderen Einzelhändler dann doch überraschen, hoffentlich aber nicht überrollen.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Google mit Street View und seit 2019 auch Apple mit „Look Around“ so einen enormen Aufwand betreiben und Städte, ja ganze Länder digitalisieren? Google und Apple verbessern so das Nutzererlebnis. Einen Ort, an dem man physisch noch nie war, vorab schon visuell zu erkunden, das ist schon cool. Genauso verhält es sich bei Shopping-Erlebnissen in 3D. Auch hier stehen die Nutzer im Mittelpunkt.


Die Zukunft beginnt jetzt - Mein Virtual Store

Einen Einstieg in diese neue Welt des Kaufens bietet die 3D-Visualisierung des eigenen Shops. Ihre Kunden können sich dabei auf Ihrer Webseite völlig frei im virtuellen Raum bewegen. Gekonnt in Szene gesetzte Info-TAGs beschreiben Produkte, erzählen Hintergrund-Stories, liefern wichtige Informationen, emotionalisieren mit Fotos und Videos und führen letztlich mit einem Klick direkt in Ihren Online-Shop.


Einzelhändler, die einen Onlineshop haben, können von der 3D-Technologie sogar noch mehr profitieren. Der eingescannte physische Shop wird einfach mit dem Onlineshop verbunden. Die im virtuellen 3D-Shop schon gesetzten Info-TAGs verbinden Ihre Produkte direkt mit dem Onlineshop. Ein Klick und die Ware liegt im virtuellen Einkaufswagen.

Jeder Shopbetreiber möchte natürlich, dass Kunden in sein physisches Geschäft kommen. Logisch, für ein emotionales Einkaufserlebnis wurden umfassende Konzepte entwickelt und enorm viel Zeit und Geld investiert, um die eigenen Produkte optimal zu präsentieren. Der Haken ist nur: Ein Kunde muss erst einmal das Geschäft betreten, um diese Erfahrungen zu machen. Und jetzt sollte sich jeder Einzelhändler die Frage stellen, warum ein Kunde gerade sein Geschäft besuchen sollte?


Ist es die riesige Auswahl, das einzigartige Ambiente, sind es die exklusiven und unverwechselbaren Produkte, ist es die großartige Präsentation der Waren, das riesige Warenlager, die sofortige Verfügbarkeit, oder das gesamte Einkaufserlebnis? Diese Liste lässt sich lange fortsetzen. Doch wie erfährt ein Kunde die Besonderheit Ihres Angebotes, das Sie von anderen Anbietern abhebt? Woher wissen Ihre Kunden, dass Ihr Shop zum Beispiel mehr als 500m² hat und die größte Auswahl der Stadt bietet? Nun, man kann all diese Informationen natürlich auf der Webseite auflisten. Eine reale Vorstellung von Ihrem Angebot bekommen Interessenten davon allerdings nicht. Wie soll man sich auch die größte Auswahl der Stadt vorstellen können, das ist einfach zu abstrakt.


And the winner is …

Wir leben in einer digitalen Welt. Heute wird alles und jeder gegoogelt. Kunden informieren sich online bevor sie in ein Geschäft kommen. Ein Beispiel: Eine potentielle Kundin will eine neue Küche kaufen und beginnt online zu recherchieren. Sie findet jede Menge Küchenstudios in ihrer Umgebung. Alle bieten Küchen an, alle haben vermutlich kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle können eine Küche planen. Welches Küchenstudio wird sie nun besuchen?


Stellen Sie sich nun vor, die mögliche Kundin könnte an einem Sonntag Nachmittag bei einem dieser Anbieter das gesamte Küchenstudio auf der Webseite virtuell in 3D besuchen. Sie kann sich umsehen als wäre sie vor Ort und von der Vielfalt und Auswahl der wunderschönen Küchen überzeugen. Spätestens jetzt ist es entschieden, welchem Küchenstudio sie den Vorzug geben wird.


Dieses Beispiel lässt sich auf nahezu jede Branche übertragen. Kunden wollen Informationen und sie wollen wissen, was sie erwartet. 



Private Shopping in 3D

Egal ob Lockdown oder nicht: Sie wollen Ihren Kunden exklusive und private Shopping-Termine anbieten, ohne dass Ihre Verkäuferinnen und Verkäufer – den Online-Kunden im Schlepptau – mit der Handykamera inklusive verwackeltem Bild durch den Shop laufen müssen? Auch dafür gibt es eine geniale Lösung: Die dreidimensionale Shoppingtour. Lassen Sie Ihr Geschäft einscannen. Ihre Verkäuferinnen und Verkäufer werden es Ihnen bestimmt danken. Sie müssen dann nicht mehr durch den gesamten Shop laufen, um die Waren zu präsentieren. Beim gemeinsamen Zoom-Meeting mit dem Kunden wird der Shop einfach mit ins Bild genommen.


3D & Social Media

360° Bild - AbsolutText & Media

Die 3D-Technologie hält auch einiges an Content für Ihre Social- Media-Channels bereit: Ein Rundgang durch Ihren virtuellen 3D-Shop, 360° Fotos oder Videos sogen für Wow-Effekte auf Facebook und Instagram.



Google loves you

Google Street View - Indoor - AbsolutText & Media

Google liebt virtuelle 3D-Rundgänge. Ein guter Grund, den eigenen virtuellen 3D-Shop in Google Street View einzubinden. Google honoriert das mit einem deutlich verbesserten organischen Suchergebnis. Auch in Google Maps wird Ihr Unternehmen prominenter dargestellt. Nicht unwesentliche Nebeneffekte, wenn man sich für eine 3D Digitalisierung des eigenen Shops entscheidet.


In den letzten Monaten ist die Welt ein großes Stück digitaler geworden. Viele der 2020 krisenbedingt neu entstandenen Online-Shops haben so manchem Shop-Betreiber das Überleben gesichert. Wir wissen nicht, wie lange wir noch mit dieser Pandemie leben müssen. Was wir allerdings schon sagen können ist, wie nützlich die Digitalisierung für den Einzelhandel war, ist und sicher noch sein wird. So wie davor wird es jedenfalls nicht mehr werden. Das ist sicher!


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